Stopover in Peking

Ein kurzer, aber eindrucksvoller Start unserer Reise

Auf unserem Hinflug haben wir einen Stopover in Peking eingelegt und uns entschieden, eine Nacht zu bleiben, um die Chinesische Mauer und die Verbotene Stadt zu besichtigen. Schon bei der Einreise verlief alles völlig unkompliziert – derzeit benötigt man kein Visum für einen kurzen Aufenthalt in China.

Am Frühen morgen keine Menschenmassen

Vom Flughafen aus fuhren wir etwa zwei Stunden zum Mutianyu-Abschnitt der Chinesischen Mauer. Wir hatten einen persönlichen Guide, der sehr gut Englisch sprach und uns unterwegs viel über das Land und seine Geschichte erzählte. Die Fahrt war angenehm, und die Landschaft auf dem Weg zur Mauer gab uns bereits einen faszinierenden ersten Eindruck von China.
Da wir schon früh am Morgen an der Chinesischen Mauer ankamen, konnten wir den Besuch ganz entspannt genießen – ohne Anstehen und mit noch wenig anderen Touristen. So hatten wir die beeindruckenden Ausblicke fast ganz für uns allein.

Bequem mit der Doppelmayr-Gondel

Ein besonderes Highlight war die Fahrt mit einer Doppelmayr-Gondel, die uns direkt auf den Berg brachte, auf dem sich die Mauer entlangzieht. Die modernen Gondeln sind mit einem integrierten Audiosystem, Bildschirm mit Video über die Region und einer eingebauten Kamera ausgestattet – ein außergewöhnliches Erlebnis, das den Besuch noch eindrucksvoller machte und einen spektakulären Blick über die umliegende Landschaft bot. So mussten wir nicht den anstrengenden Weg über mehr als 1.000 Treppen bis zum oberen Tor schaffen.

Dein Pass als Eintritt

Nach dem Besuch der Mauer ging es für uns zurück nach Peking zur Verbotenen Stadt, dem ehemaligen Kaiserpalast im Herzen der chinesischen Hauptstadt.

Trotz der vielen Besucher verlief der Einlass überraschend schnell und reibungslos. Am Eingang wird der Pass gescannt – mit der Passnummer erhält man Zutritt. Die Tickets kann man bequem online im Voraus kaufen oder auch direkt vor Ort am Schalter mit Kreditkarte bezahlen. Die Öffnungszeiten sind je nach Saison bis 17:30 Uhr oder 18:00 Uhr. Ein Besuch gegen 15:00 Uhr ist ideal, da es dann meist etwas ruhiger ist und das Licht am Nachmittag besonders schön fällt.
Wir haben uns etwa 1,5 Stunden Zeit genommen – das war völlig ausreichend, um einen guten Eindruck von der Anlage zu bekommen. Der Eingang und der Ausgang liegen an unterschiedlichen Stellen, daher sollte man das bei der Planung der An- und Abreise berücksichtigen.

Fakten

Die Chinesische Mauer ist eines der beeindruckendsten Bauwerke der Welt und zählt seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie wurde über viele Jahrhunderte hinweg erbaut, um das chinesische Kaiserreich vor Angriffen aus dem Norden zu schützen. In ihrer Gesamtlänge erstreckt sie sich über mehr als 21.000 Kilometer – von der Wüste Gobi bis zum Gelben Meer.
Der Mutianyu-Abschnitt, etwa 70 Kilometer nordöstlich von Peking gelegen, gilt als einer der bestrestaurierten und landschaftlich schönsten Bereiche der Mauer. Er bietet mit seinen zahlreichen Wachtürmen und dem grünen Bergpanorama eine beeindruckende Kulisse.

Die Verbotene Stadt war über 500 Jahre lang – von 1420 bis 1912 – das politische und zeremonielle Zentrum Chinas. Auf einer Fläche von rund 720.000 Quadratmetern befinden sich 980 Gebäude mit über 8.000 Räumen. Der Zugang war früher nur dem Kaiser, seiner Familie und hohen Beamten gestattet – daher der Name „verboten“.
Heute ist die Anlage als Palastmuseum zugänglich und gilt als eines der besterhaltenen Beispiele traditioneller chinesischer Palastarchitektur. Jährlich besuchen rund 15 bis 20 Millionen Menschen die Verbotene Stadt – an manchen Tagen sind es bis zu 80.000 Besucher. Damit ist sie eines der meistbesuchten Museen der Welt.

Das Hotel The Regent Beijing*****

Das Hotel The Regent Beijing liegt im Herzen Pekings, nur wenige Schritte von der Einkaufsstraße Wangfujing entfernt – ideal, um die Stadt zu erkunden. Zur Verbotenen Stadt kann man ganz bequem zu Fuß gehen, was die Lage besonders attraktiv macht. Das Hotel überzeugt durch elegante, großzügige Zimmer mit tollem Blick über die Skyline, besonders bei Nacht. Der Service ist erstklassig: freundlich, aufmerksam und jederzeit hilfsbereit. Besonders angenehm sind der große Innenpool und das reichhaltige Frühstücksbuffet mit einer Mischung aus westlichen und chinesischen Speisen. Trotz der zentralen Lage ist es im Hotel selbst ruhig und entspannend – perfekt, um nach einem langen Tag in der Stadt zur Ruhe zu kommen.

Meine Tipps

Auch wenn unser Aufenthalt nur kurz war, hat uns Peking mit seiner Gastfreundschaft, Geschichte und beeindruckenden Kultur nachhaltig begeistert. Ein Stopover, der unseren Reisebeginn zu etwas ganz Besonderem gemacht hat!

Früh starten lohn sich!

Wer früh morgens zur Chinesischen Mauer aufbricht, vermeidet die großen Besucherströme und kann die Anlage in aller Ruhe genießen.

Reisepass immer dabei haben

In China werden Eintrittskarten oft mit den Passdaten verknüpft, und der Zugang erfolgt über das Scannen des Reisepasses.

Bezahlung

Viele Orte akzeptieren nur Bargeld oder chinesische Apps (WeChat Pay, Alipay). Wenn man kein chinesisches Konto hat, ist es praktisch, Zahlungen über das Hotel abzuwickeln.

Visumfreiheit

Für einen Kurzaufenthalt bis zu 72 oder 144 Stunden (je nach Herkunftsland und Transitbedingungen) ist derzeit kein Visum erforderlich – ideal für einen Stopover.

Mutianyu wählen

Mutianyu wählen: Der Abschnitt liegt näher an Peking und ist besonders morgens, wenn man bereits gegen 6.00 oder 7.00 Uhr landet, ideal zu besuchen. Wir hatten zwei Stunden Verspätung – und es war trotzdem perfekt! Mutianyu ist landschaftlich wunderschön, sehr gut erhalten, mit der Gondel bequem erreichbar und man muss nicht über 1.000 Stufen nach oben steigen.

Internet und eSim

eSIMs funktionieren in China oft nicht, und viele westliche Apps wie WhatsApp, Google, Instagram oder Facebook sind gesperrt. Wer online bleiben möchte, sollte sich vorher eine VPN-App herunterladen oder über das Hotel-WLAN kommunizieren.

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